Letzte Aktualisierung:
26.01.2010

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Merinolandschaf
schaf724

Bedeutendste Schafrasse im Bundesgebiet

schaf725

Lammfleischerzeugung mit unterschiedlicher Produktionsintensität möglich

schaf724

Geeignet für die Hüte-, Koppel- und Stallhaltung, da marsch- und perchfähig

schaf725

Einsatz in der großflächigen Landschaftspflege

Ablamm-/Aufzuchtergebnis

Asaisonale Brunst

Zwillingshäufigkeit

Erstlammalter

199 / 181 %

1,3 Ablammung / Jahr

60 %

1,8 Jahre

Eigenleistungsprüfung/Feld, tgl. Zunahme

323 g

Nachkommenschaftsprüfung/Feld, tgl. Zunahme

373 g

Das Merinolandschaf ist mit 27,5 % des deutschen Schafbestandes die größte Schafrasse. Ihr hoher Anteil am deutschen Schafbestand resultiert aus problemloser Haltung mit hohen Aufzuchtquoten, guter Wolleistung hohen Gewichtszunahmen und guter Fleischleistung.

Das Merinolandachaf ist ein mittelgroßes bis rahmiges weißes Schaf mit Wollschopf und leicht hängenden Ohren. Die weiße Wolle hat einen Durchmesser von 26-28 Mikron (AB/B-Feinheit).

Das Merinolandachaf ist widerstandsfähig marsch- und sehr gut pferchfähig. Es eignet sich für alle Haltungsformen wird aber meistens in der Hütehaltung eingesetzt.

Leistungsprüfungen: Tägliche Zunahme ca. 400 g, 2200-2300 Stärkeeinheiten (StE) je kg Zuwachs, Schlachtausbeute ca. 50 %

Der Einsatz von Fleischachafböcken in Merinolanäschafherden verbessert die Schlachtkörperqualität der Lämmer, besonders die Fleischfülle der Keulen und des Rückens.

Herkunft/Verbreitung

Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Feinwollschafe aus Spanien nach Deutschland. Schafe dieses Typs wurden Ende des 18. Jahrhunderts in Süddeutschland zur Veredelung von Landschafrassen verwendet.

Das Merinolandschaf wird vorwiegend im süddeutschen Raum gehalten, sowohl auf rauhen und kargen Naturweiden der Mittelgebirge, als auch in günstigeren Lagen der Ackerbaugebiete.

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